Die Pastoren für
den Frieden überwinden Hindernisse an der Grenze der
USA, um nach Kuba zu reisen
Ellen
P. Bernstein, Vorstandsmitglied der Pastoren für den
Frieden, gab in Havanna bekannt, dass diese Gruppe
von den USA auferlegte Hindernisse überwand und die
Grenze der USA zu Mexiko überschritt, um nach
Havanna zu reisen.
"Die 21. Freundschaftskarawane USA - Kuba, die
von dieser solidarischen Gruppierung organisiert
wird, bringt etwa 100 Tonnen materieller Hilfe auf
die Insel und ist in diesem Jahr hauptsächlich den
Kindern gewidmet", sagte Bernstein in der
Baptistengemeinde William Carey des hauptstädtischen
Wohngebiets El Vedado gegenüber AIN.
Nach einem Telefongespräch mit Rev. Lucius Walker,
Führer dieser Interreligiösen Stiftung, informierte
die Aktivistin darüber, dass die
Einwanderungsbehörden und der Zoll der USA das Auto
und die neun Busse durchsuchten, die zur
Fahrzeugkette gehören, und versuchten, mehrere
Spenden einzubehalten.
Bernstein gehört der Interreligiösen Stiftung für
Gemeinschaftliche Organisation an (englische
Abkürzung IFCO), von der Pastoren für den Frieden
ein Projekt ist.
"Walker erzählte mir, dass sie mindestens fünf
der 19 Computer, die wir mitbrachten, beschlagnehmen
konnten und auch auf andere Art Druck ausübten, aber
dass sie unseren Widerstand nicht brechen konnten
und unsere Solidarität ist auf dem Weg zur Insel",
versicherte sie.
Sie hob hervor, dass die Spendensammlung der
Gruppe in diesem Jahr Schulmaterial, medizinische
Geräte und Medikamente, Sportartikel und Werkzeuge
für das Bauwesen einschließen.
Nach seiner Gründung durch Rev. Lucius Walker im
Jahr 1988 führte die Gruppe 1992 ihre erste Fahrt
nach Kuba durch und kommt seitdem jedes Jahr mit
Spenden ins Land, die ihre solidarische Tätigkeit
gegen die Blockade bestätigen, die ihm Washington
seit fast fünf Jahrzehnten aufzwingt.
Diese 21. solidarische Karawane der Pastoren für
den Frieden reist nach Havanna mit 85 Teilnehmern
aus 21 US-Staaten, sowie auch aus Mexiko, Kanada,
England und Deutschland.