Karawane der
Freundschaft
USA-Kuba wird 130 Städte bereisen
Washington.— Die 21. Karawane der Freundschaft
USA-Kuba wird zwischen dem 3. und 22. Juli mehr
als 130 US-amerikanische, kanadische und
mexikanische Städte bereisen.
Als
Initiative der interreligiösen Organisation
Pastoren für den Frieden wird das Gefolge auf
einer Rundreise mit Schulbussen und Automobilen auf
13 verschiedenen Routen die Beseitigung der Blockade
gegen Kuba fordern.
Ihren Organisatoren zufolge werden sie an den
Haltepunkten über die Auswirkungen dieser gegen das
kubanische Volk angewandten völkermörderischen
Maßnahme informieren.
Ebenso werden Baumaterialien und Werkzeuge,
medizinische Geräte, sowie didaktisches und
kulturelles Material für Spenden gesammelt werden.
"Wir hatten erwartet, dass die Wahl des
Präsidenten Barack Obama uns Veränderungen in vielen
Aspekten der Politik der Vereinigten Staaten bringen
würde. Unter anderem, dass er die illegale,
unmoralische und weltweit verurteilte
Wirtschaftsblockade gegen Kuba beenden würde",
bringt ein Kommuniqué zum Ausdruck, das am Vortag
veröffentlicht wurde.
Der Text erinnert daran, dass seit der
Amtseinführung Obamas jedoch bereits ein Jahr
vergangen ist, und die Grundmechanismen dieses
Wirtschaftskrieges, der bereits seit fast 50 Jahren
anhält und schon 10 US-Präsidenten überlebt hat,
weiterhin vollkommen in Kraft sind.
Die Notiz verdeutlicht, dass der Verkauf US-amerikanischer
Produkte an Kuba noch stark eingeschränkt ist,
während der Verkauf von Waren der Insel auf dem
Boden der USA absolut verboten ist.
Die Bekanntmachung verurteilt auch, dass Kuba
weiterhin in der Liste der Nationen aufgeführt wird,
die angeblich den Terrorismus unterstützen. (PL)