Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

K U L T U R

Havanna, 23. April  2012

 

„Fidel Castro hat sehr nützliche Geschichten zu erzählen"

Buenos Aires, 22. April — Der historische Führer der kubanischen Revolution, Fidel Castro, hat Geschichten zu erzählen, die für die kommenden Zeiten sehr nützlich sein können, stellte die Journalistin und Schriftstellerin Katiuska Blanco fest.

Fidel und Katiuska Blanco während der Vorstellung des Buches In Havanna
Fidel und Katiuska Blanco während der Vorstellung des Buches In Havanna.
 

Dies war eines der Gründe, die sie inspirierten, das Buch Fidel Castro Ruz, Guerrillero del Tiempo (Fidel Castro Ruz, Guerillakämpfer der Zeit) zu schreiben, ein Werk, das auf der Internationalen Buchmesse von Buenos Aires vorgestellt wurde, bekannte die Autorin in einem Interview mit der Tageszeitung Página 12.

Das Einzige, was die Menschheit retten kann — fügte sie hinzu —, ist, den Kurs zu ändern und dass die Gesellschaften dem Wissen den Vorrang geben und ein Leben in Harmonie mit - wie die Aymara sagen - der Pachamama (Mutter Erde) führen.

Dazu befragt, ob sie von Beginn ihrer Forschungen über das Leben von Fidel Castro an davon träumte, ihn zu interviewen, bekannte sie: „Ich träumte, dass ich an einem sehr bewaldeten Ort war, bewachsen wie ein Urwald, wo ich ihn interviewte."

Sie erinnerte sich an den ersten Besuch in seinem Haus, im Jahr 2009, der fast ein Familienbesuch war und bei dem sie sich über alltägliche Dinge unterhielten.

„Wir sprachen vom Essen, denn er ist ein sehr anerkannter Koch. Auch über seine Sorgen um die Erhaltung des Planeten und der Gattung; über Geschichte, Politik und Traditionen." Blanco, die ebenfalls Autorin zweier Bücher zur Familiengeschichte ist: Todo el tiempo de los cedros. Paisaje familiar de Fidel Castro Ruz, sowie Ángel, la raíz gallega de Fidel, unterstrich, dass er ein Mann ist, der stets bestrebt war, sein Familienleben vom öffentlichen Leben fern zu halten.

Dies ist nicht nur ein Ausdruck von Mut, sondern von Intelligenz, betonte sie.

Andernteils beschrieb sie den historischen Führer als sensiblen und respektvollen Mann, der sie sehr an die Arbeitsweise von (Honoré de) Balzac erinnert, von dem gesagt wird, dass er nachts arbeitete und die Originale immer wieder korrigierte.

„Fidel ist die Suche nach Perfektion der Zeile in Schönheit und Essenz. Er bemüht sich, gerecht zu sein, wenn er über einen Gefährten spricht, weil er weiß, dass sein Wort Gewicht hat und dass das, was er sagt, in der Geschichte verbleiben wird. Bei historischen Themen liebt er das Detail sehr", fügte sie hinzu.

„Schon immer", stellte Blanco fest, „hatte Fidel den Willen, für ein besseres Schicksal der großen Mehrheiten zu kämpfen. Er ist ein Revolutionär, der die Erfüllung seiner Träume erlebt hat und der viele Jahre gelebt hat, um dies zu erleben."

„Ich vergleiche ihn immer mit dem Baum von Tule, einem mexikanischen Baum mit einem übermäßig dicken Stamm, von dem es heißt, dass fünfzig Menschen versuchen, ihn zu umfassen, und es ihnen nicht gelingt. (PL)
 

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